Bidspirit auction | Johann Christian Brand: Waldlandschaft Holzfällern
Johann Christian Brand: Waldlandschaft Holzfällern und Tierherde - Johann Christian Brand Waldlandschaft Holzfällern und Tierherde Öl auf Leinwand; gerahmt 45 x 63 cm Signiert und undeutlich datiert am unteren Bildrand rechts: Brand. Juni (...) Rückseitig altes Sammlungsetikett: no 296 österreichischer Privatbesitz Bereits während der Ausbildung in der Werkstatt seines Vaters Christian Hülfgott Brand (1694 – 1756), einem aus Frankfurt am Main stammenden berühmten Landschaftsmaler, war Johann Christian mit nur 14 Jahren auch an der Wiener Akademie nachweisbar. 1741 trat er der akademischen Freikompanie bei und stand in den darauffolgenden Jahren im Dienste von Nikolaus VIII. Graf Pálffy, welchem Brand 1751 als Hofmaler nach Pressburg folgte. Fünf Jahre später kehrte er zu seinem kranken Vater nach Wien zurück. Nur zwei Jahre darauf erhielt er seinen ersten kaiserlichen Auftrag, der ihn letztendlich als angesehenen Meister in Wien etablierte. Im Jahr 1769 wurde Brand schließlich vollwertiges Mitglied der Akademie und übernahm 2 Jahre später die Professur für Landschaftszeichnungen. In vorliegendem Werk sehen wir eine Waldlichtung, in der zwei Passanten eine Gruppe von Holzarbeitern bei Ihrer Arbeit beobachten. Zwei Hirten kommen mit ihrer Herde ebenfalls des Weges. Die Szene ist auf beiden Seiten von Baumgruppen eingefasst und lediglich im Hintergrund bleibt ein kleiner Ausblick auf die in der Ferne sichtbaren Hügel. Mit seinem geschulten Blick für die Landschaft waren die Werke von Johann Christian Brand prägend für die barocke Landschaftsmalerei. Die Naturstudien, das Erfassen geographischer Gegebenheiten und das Bemühen seinen Gemälden eine besondere atmosphärische Stimmung einzuhauchen, weisen bereits auf die Entwicklungen des 19. Jahrhunderts voraus. Johann Christian Brand Forest landscape with woodcutters and herd of animals oil on canvas; framed 45 x 63 cm signed and indistinctly dated on the lower right edge: Brand. Juni (...) old collection label on the reverse: no 296 private property, Austria